Baustellenexkursion der 5.Tiefbau: Verbindungsbahn K-ONNECTION

von Abteilungsvorstand BT (Kommentare: 0)

Wir schreiben den 11.Oktober 2018. Jenen Tag, an dem die 5.Tiefbau, fast vollständig, eine Exkursion nach Kaprun geplant hat. Um 13 Uhr stand der Bus abfahrbereit auf dem Parkplatz der HTL und gemeinsam mit unseren Lehrern, OStR Prof. Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. Helfried Breymann und Prof. Dipl.-Ing. Jochen Mörth, fuhren wir mit der Sonne im Gesicht Richtung Kaprun.

Die zu besichtigende Baustelle ist eine Seilbahnstation. Es handelt sich bei der Seilbahnstation um keine gewöhnliche Tal- oder Bergstation, sondern um eine sogenannte Verbindungsbahn, was so viel heißt wie eine kombinierte Tal-Bergstation. Vom Tal kommend endet eine 10er Kabinen-Einseil-Umlaufbahn und anschließend startet bergseits die erste 3S-Bahn Salzburgs. Die von der ausführenden Baufirma STRABAG sogenannte Berta (Berg-Tal), beinhaltet folgende Bauteile: 10EUB Bahnhof, 3S-Bahn Bahnhof, 3S-Bahn Ausfahrtshalle und eine Satteldecke. Bei diesem Baulos sprechen wir von einer insgesamten Auftragssumme von 5,5 Millionen Euro und von einem Bauvolumen folgenden Ausmaßes: 30.000m³ Aushub, 8.000m³ Beton und 1.000to Baustahl. Zu Spitzenzeiten wurden auf dieser Baustelle Umsätze in Höhe von ~1,3 Millionen Euro pro Monat gemacht, was circa das 3-fache einer normalen Baustelle ist. Angefangen hat man die Baustelle im April 2018 und die Bauzeit wurde auf gute 6 Monate festgelegt. Die Verbindungsbahn, oder Berta, ist ein Baulos von weiteren sechs in diesem Projekt, welches man im Pinzgau sicherlich ein „Prestigeprojekt“ nennen darf.

Vom Bus ausgestiegen sind wir bei der Talstation der 10er Kabinenbahn. Von dort weg sind wir mittels Taxis und Privat-PKWs (seitens Bauleitung) auf gute 1.570 M.ü.A. gefahren. Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Helmen und einer Menge Vorfreude auf die Baustelle starteten wir die Besichtigung mit einer Einführung in das Bauvorhaben. Aufgeteilt in zwei Gruppen durften wir die Baustelle, jeweils mit einem der zwei Bauleiter, durchgehen. Das Bauvorhaben ist schon recht weit fortgeschritten, weshalb man den Endzustand nur zu gut erahnen konnte. Fasziniert von einigen Eckdaten oder Geschichten von der Realität auf der Baustelle verging die knappe Stunde am Maiskogel fast wie im Flug. Mit einer Fülle an mehr bautechnischem Wissen haben wir gemeinsam den Berg verlassen wie wir ihn erreicht haben. Die Uhr hat bei der Ankunft im Tal circa 16 Uhr geschlagen und wir haben die Exkursion mit einem gemütlichen Beisammensitzen ausklingen lassen (natürlich alkoholfrei ;-) )

Summa summarum ein gescheit investierter Nachmittag!

Fabian Kumer

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