Brückenbauexkursion im Ausbildungsschwerpunkt Tiefbau

von Abteilungsvorstand BT (Kommentare: 0)

Zu Beginn des Brückenbauunterrichtes im Abschlussjahrgang der Bautechnik mit Ausbildungsschwerpunkt Tiefbau wird nach einer kurzen Einführung gleich ins Feld gestartet. Dazu braucht es keine weiten Wege, der Pinzgau bietet durch seine umfangreiche Infrastruktur genug Anschauungsobjekte und Betätigungsfelder. Heuer ging es nach Zell am See Schüttdorf, wo das Gerinne des Schüttbaches im unteren Bereich aufgeweitet und sowohl die Fuß- und Radwegbrücke als auch die Eisenbahnbrücke der Pinzgauer Lokalbahn über diesen Bach neu errichtet werden. Gastgeber waren hier der Bauherr – das Amt der Salzburger Landesregierung – vertreten durch den stv. Referatsleiter Ing. Wolfgang Mariacher sowie die Baufirma Porr mit dem örtlichen Polier Andreas Lackner. Programm war neben einer umfangreichen Baustellenführung, einem intensiven Planstudium auch das Miterleben des Einhebens des Tragwerkes, was für uns Brückenbauer immer ein besonderer Moment ist. Die zweite Baustelle die besucht wurde, war die Brückenbaustelle der Pinzgauer Lokalbahn im Bereich Lengdorf bei Niedernsill, wo das Einheben des Tragwerkes bereits abgeschlossen war und das Ziehen der Spundwände beobachtet werden konnte. Gastgeber war hier die Firma Swietelsky mit dem Baubezirksleiter Ing. Werner Nindl an der Spitze. Sowohl die Herren des Amtes der Salzburger Landesregierung wie auch die Vertreter der Baufirmen machten den angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren Mut, mit Ihrem Abschluss an der HTL-Saalfelden den Sprung ins Arbeitsleben zu wagen, da junge, gut ausgebildete Menschen in der Bauwirtschaft hoch im Kurs stehen. Nach den einzelnen Facherläuterungen der beteiligten Herren konnten die Erlebnisse noch bei einer zünftigen Baustellenjause „verdaut“ werden.

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