Exkursion zur Wildbach und Lawinenverbauung (WLV) nach Zell am See

von Abteilungsvorstand BT (Kommentare: 0)

Diese für die Region enorm wichtige Institution setzt jährlich Bauvorhaben im Wert von 14 Mio. Euro um und ist damit die umsatzstärkste Sektion in ganz Österreich. So machte sich die 4. Bautechnikklasse des Ausbildungsschwerpunktes Tiefbau im Rahmen des Brückenbau- und Konstruktionsübungsunterrichts auf den Weg nach Zell am See um vom stellvertretenden Gebietsbauleiter Dipl.-Ing Franz Anker das weite Aufgabengebiet der Wildbach- und Lawinenverbauung vorgestellt zu bekommen. In einem gut eineinhalbstündigen Vortrag wurde den Schülerinnen und Schülern das ganze Spektrum der WLV höchst professionell und anschaulich vorgestellt. Der Vortrag reichte von einem geschichtlichen Rückblick seit dem Gründungsjahr der WLV 1884 bis zu den modernen Herausforderungen, die uns durch den Klimawandel erwarten. Den Schülerinnen und Schülern wurde auch ganz konkret an einzelnen Bauvorhaben gezeigt, wie und in welcher Weise die Wildbach- und Lawinenverbauung bei Bauprojekten den Schutz der Bevölkerung gewährleistet. Die Zonenpläne wurden erläutert, wie sie abgerufen werden können und wie sie ständig aktualisiert werden bzw. wie der im Pinzgau rare bewohnbare Raum sicherer gemacht wird. Nach dem Vortrag wurden die beruflichen Möglichkeiten für junge Absolventinnen und Absolventen einer HTL innerhalb der Wildbach- und Lawinenverbauung besprochen und wieder mal zeigte sich, sie sind am Arbeitsmarkt begehrte Damen und Herren mit großen beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten. Auch für eine Zusammenarbeit bei Diplomarbeiten steht die WLV gern zur Verfügung, zuletzt bei einem Sperrenprojekt am Weichseldorferbach in Bramberg. Die Chance, aktuelle Hochwasserdaten und Tipps zu ihren aktuellen Diplomarbeiten zu holen, nutzten zwei Diplomarbeitteams der 5. Bautechnikklasse in dem sie Dipl.-Ing Franz Anker Ihre Brückenbaupläne am Urslauspitz bzw. in der Piesendorfer Klamm vorstellten. Nach drei sehr interessanten Stunden ging dann ein intensiver Nachmittag zu Ende in dem uns alle wieder mal bewusst wurde, welche verantwortungsvolle Aufgabe Ingenieurinnen und Ingenieure haben. Ein herzliches Dankeschön an die Wildbach- und Lawinenverbauung, namentlich Herrn Dipl.-Ing. Franz Anker.

WEP/LIC

tl_files/theme_files/media/Bautechnik/4. Tiefbau (1).jpg

Zurück