Mechatronik im Bundesfinale von Jugend Innovativ

von WL Prof. Dipl.-Ing. Axel Kronewitter (Kommentare: 0)

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Mechatronik der HTL Saalfelden beim Jugend-Innovativ-Bundesfinale

Mit einem Projekt schaffte es die HTL Saalfelden, Abteilung Mechatronik, in das Bundesfinale der 30. Runde von Jugend Innovativ, dem österreichweiten Wettbewerb für innovative Ideen mit dem Motto „Ideen Raum geben!“

Insgesamt wurden 463 Projekte aus allen Bundesländern für die Jubiläumsrunde dieses Wettbewerbs mit ihren kreativen Projekten eingereicht. 60 davon gelangten in die Halbfinalrunde und 30 daraus in das Bundesfinale.

 

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Unter diesen besten der Besten war in der Kategorie „Engineering I“ eine Projektgruppe mit drei Schülern der Mechatronik-Dislozierung in St. Johann im Pongau. Die Herren Thomas Blum, Florian Emberger und Immanuel Ramsauer und schafften es mit ihrem Projekt „Konzeptionierung & Konstruktion einer Kunststofftrenneinrichtung“ in das Bundesfinale nach Wien. Dort stellten sie sich den Herausforderungen, es wurden Videoclips gedreht, Presse- und Fototermine wahrgenommen und die Fragen der zahlreichen Besucher und der fachkundigen Jury beantwortet.

Das Projekt, dessen Auftraggeber die Firma Senoplast mit Sitz in Piesendorf ist, unterliegt der Geheimhaltung. Dadurch ergab sich eine weitere Herausforderung, denn relevante Details zu diesem Projekt durften keinesfalls weitergegeben werden. Mit Bravour konnten die Schüler die Aufgaben meistern und auch das von der Austria Wirtschaftsservice GmbH toll organisierte Programm im Herzen der Stadt Wien genießen.

Nach einem mäßigen Jurygespräch erreichte die Projektgruppe zwar keinen von den ersten drei Plätzen, bekam aber nichts desto trotz den mit 500€ dotierten Anerkennungspreis für den 4. bzw. 5. Platz. Besonders groß war die Freude, dass die HTL Kuchl und die HTL Salzburg auf die Stockerlplätze kamen, die HTL Kuchl sogar zweimal. Wir gratulieren recht herzlich!

 

Was bleibt uns als Fazit?

Zugegeben, es war etwas mehr Arbeit als eine „normale“ Diplomarbeit. Die Erlebnisse und Erfahrungen, der Infoaustausch mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen, sowie das super Abendprogramm und die ausgezeichnete Organisation machten das alles wieder wett. Die Jugend Innovativ Verantwortlichen sorgten stets für ein professionelles Ambiente, wodurch man nicht nur „Hunger“ auf weitere Aufgaben in diesem Bereich bekam, sondern auch die Zeit genießen konnte. Es war der krönende Abschluss unserer Diplomarbeit, der nicht besser hätte sein können, als in Wien mit anderen Schüler/innen zu feiern.

Jeden angehenden Diplomanden empfehle ich, sich ein wenig über Jugend Innovativ zu informieren und anschließend werdet ihr von alleine den Reiz an diesem Wettbewerb spüren. Als Tipp gebe ich noch mit: Die eingereichte Projektidee und der zusammengefasste Projektbericht sind das Ausschlaggebende um die Chance für das Finale zu wahren!

Nebenbei kann die Teilnahme beim Jugend Innovativ Wettbewerb als Sprungbrett in die Arbeitswelt dienen. Mit der Eintragung der Teilnahme bei Jugend Innovativ und der Teilnahme am Bundesfinale als Highlight in den Lebenslauf, hebt man sich bei der Bewerbung bei potentiellen Arbeitgebern von anderen Bewerben ab.

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