Höhere Abteilung für Mechatronik

Diplomprojekt 2015

 

Planung und Bau einer Umkehrosmoseanlage zur Herstellung von entmineralisiertem Wasser

Betreuer:
Prof. Dipl.-Ing. Thomas WUSCHKO
Prof. Dipl.-Ing. Axel KRONEWITTER
Diplomanden:
Anton HAMMERSCHMID
Moritz JUNGWIRTH
Beteiligte Firmen:
HTL Saalfelden - Auftraggeber
Bürkert - Sponsor
Etzer Installationstechnik - Sponsor
Kurzbeschreibung:

An der HTL Saalfelden wird im Rahmen des Mechatronik-Werkstättenunterrichts in den ersten und zweiten Jahrgängen eine Galvanikanlage betrieben. Für diese Anlage wird entsalztes Wasser benötigt, da sonst keine ausreichende gute Oberflächengüte erreicht werden kann. Da jedoch das Leitungswasser an unserer Schule nicht die geforderte Qualität aufweist, kann es unbehandelt nicht verwendet werden. Die Schule muss somit destilliertes Wasser ankaufen. Um der Schule diese Kosten auf längere Sicht zu ersparen sahen wir die ideale Gelegenheit eine Wasserreinigungsanlage, im Rahmen unserer Diplomarbeit, zu konstruieren und zu bauen. Im ersten Anlauf entwickelten wir mehrere Varianten welche wir anschließend bewerteten (Kosten, Wartung und Bedienung). Zeitgleich studierten wir die einzelnen Filter und kamen zum Entschluss dass nur eine Umkehrosmosemembran die erforderliche Reinheit des Permeats liefert. Überschlägige Berechnungen zeigten uns, dass wir mit einer Membran nur knapp die von der Schule geforderte Menge an entsalztem Wasser erreichen. Also entschieden wir uns 2 Membranen zu verbauen. Die Sensoren bezogen wir bei der Firma Bürkert, die uns dankender Weiße einen Nachlass auf den Preis der Sensoren gab. Ohne die Firma Bürkert wäre die Realisierung unseres Projekts nicht möglich gewesen. Als Verrohrung entschieden wir uns für ein System der Firma Geberit, das speziell für industrielle Zwecke verwendet wird, da entsalztes Wasser bestimmte Medien angreift und somit Korrosion fördert. Das erzeugte Reinstwasser wird in einem 100 Liter fassenden Tank gespeichert und kann mittels eines Kugelhahns einfach aus dem Tank entnommen werden. Das übrig bleibende Konzentrat wird in den Abfluss geleitet. Die Steuerung erfolgt mit einer SPS der Firma Mitsubishi. Mit ihr werden Prozessdaten wie Druck, Leitwert und Füllstand des Tanks überwacht.